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Ich bemühte mich den Burschen die Energie zu bringen, sagt trauriger Jiri Beroun

Ich bemühte mich den Burschen die Energie zu bringen, sagt trauriger Jiri Beroun
06.03.2018 | LuA

Jiri Beroun ist bei den Adlern die längste Zeit von allen. Den Dress mit dem Adler auf der Brust zog er seit fünfzehn Jahren und erlebte drei Senioren-Wettkämpfe damit. Wegen seiner Verletzung schaute er die restlichen Begegnungen von der Wechselbank nur zu.

Für Znojmo wurde die Saison am Sonntag beendet. Wie fühlen Sie sich nach der Saison?
Ich fühle mich so gemischt. Das Viertel der Begegnungen bei den Grundspielen ging uns gut. Danach hatten wir Probleme schon. Wir konnten uns nicht gut starten, um mehrere Begegnungen zu gewinnen. Alles endete so wie es ist.

Wieso aber? Was änderte sich zum Vergleich zu den vorigen Begegnungen?
Wir können nicht sagen, wir haben keine Erfahrungen. Der Anfang des Wettkampfes ging uns sehr gut. Danach änderte sich etwas und wir konnten uns nicht neu starten. Jetzt ist es spät schon die Fehler zu suchen. Wenn wir die Fehler sehen würden, mussten wir kein Ende der Sasion am Anfang März haben.

Während der Saison kam es zum Wechsel des Trainers. Brachte Miroslav Frycer die neue Energie in die Kabine der Spieler?
Man spielte mehr angriffsvoll und wir attackierten mehr. Ich konnte das bei den Trainings nicht erleben, weil ich verletzt wurde. Die Burschen wurden zufrieden. Man spielte aktiver. Ich denke aber nicht, dass alles dank dem neuen Trainer war. Alles lag hauptsächlich an uns.

Jiri Beroun

  • wurde am 18. April 1980 in Trebic geboren
  • nach Znaim kam er in der Saison 2002/2003 zum ersen Mal
  • mit den Adlenr spielte er Extraliga, WSM Liga und EBEL ab
  • er gewann die Extraliga Bronzmedaillie und die EBEL Silber-Medaillie
  • im Jahre 2011 wurde er Kapitän des Teams
  • Seine Statistik im Znaimer Dress enthält 612 Begegnungen, 63 Tore und 76 Assistenzen
  • die Saison 2017/2018 beendete er wegen seiner Verletzung nicht
  • sein neunjährige Sohn Tades spielt im Znaimer jüngeren Nachwuchsteam

Sie schauten das Ende der Zwischenrunde von der Wechselbank zu. Wir schwer war es für Sie, dem Team nicht helfen können?
Es handelt sich um keine einfache Situation, wenn Sie das Spiel nicht beinflussen können. Ich hatte so eine Verletzung, dass ich auf dem Eis nicht spielen konnte. Ich bemühte mich mit den Burschen die Situationen zu erleben. Ich ging in die Kabine, ich lobte die Burschen und ich rief die Burschen auf.

Wie verletzten Sie sich?
Ich erhielt den Schuss von der Scheibe. Die erste Untersuchung zeigte, dass alles in Ordnung ist. Nach drei Wochen zeigte es sich, dass ich den gebrochenen Unterschenkel Knochen habe. Ich spielte drei Begegnungen damit ab und alles wurde schlimmer. Als alles in Ordnung wieder war, probierte ich auf das Eis zu gehen. Es ging aber nicht.

Im Fall Playoffs, hatten Sie eine Hoffnung an den Spielen teilzunehmen?
Immer, als ich auf das Eis ging, schaffte ich das Training gut. An dem anderen Tag wurde die Situation mit mir schlimmer und ich musste warten. Auch wenn wir Playoffs spielen würden, wäre ich kein guter Spieler wegen meiner Verletzung dafür. Sie können mit dem Fahrrad fahren oder hart im Fitnesszentrum trainieren. Das Eis fehlt aber.

Sind Sie für den nächsten Jahrgang motiviert?
Ich weiss noch nicht, wie die Situation für die neue Saison ausschauen wird. Wir sprachen mit dem Manager schon. Alles kommt aber erst. Die Motivation gibt es immer. Die fehlte mir nie.

Seit fünfzehn Jahren spielen Sie in Znaim. Erlebten Sie die Situation schon, dass die Mannschaft zu wenige Treffer zielte, genauso wie in dieser Saison?
In der Extralige zielte Znojmo auch nicht viele Treffer. EBEL ist mehr offen und da zielten wir wenig Treffer. Kein Spieler von der Mannschaft war ein Super Torschützer. In der vorletzten Begegnung mit Villach erst wurden viele Treffer gezielt. Es handelte sich um das einzige Spiel in der Saison, das ganz ruhig abgespielt wurde.

Werden die Spieler gewechselt, damit das Team zu den höheren Positionen der Tabelle wieder gehört?
Wir müssen die heurige Saison bewerten. Zu den ÄNderungen kommt es sicher. Es handelt sich um eine Frage zum Management des Klubes. Wir wollen wieder aktiver spielen um unsere Fans zurück zum Station einzuladen.

Was sagen Sie den Fans?
Ich bedanke mich für die Unterstützung im Namen der ganzen Mannschaft viel. Nächste Saison treffen wir uns wieder gemeinsam. Und mit einer besseren Leistung.


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