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Roman Simicek: Wir kämpften. Das kann uns in der nächsten Saison motivieren

Roman Simicek: Wir kämpften. Das kann uns in der nächsten Saison motivieren
6.3.2017 | KuP

Der Endstand der Viertelfinalserie 0:4 ist für die Adler aus Znojmo zu grausam. In drei Duellen spielten sie mit Klagenfurt eine ausgeglichene Partie, zweimal musste man das Match erst in Verlängerung entscheiden. „Die Spieler haben in den Kampf ganz alles gegeben, man kann ihnen nichts vorwerfen,“ sagt der Headcoach Roman Simicek.

Auch zum vierten Mal besiegten sie Klagenfurt nicht. Diesmal entschied man in zweiter Verlängerung. Was sind ihre Gefühle jetzt?
Unmittelbar nach dem Spielschluss finde ich hart die richtigen Worte. Ich bin natürlich sehr enttäuscht. Aber ich kann sagen, dass wir für Klagenfurt in der Serie ein ausgeglichener Gegner waren.

Was war entscheidend, dass schließlich der Gegner besser war?
Wir hatten manchmal auch nicht genug Glück. Ein glücklicher Puck gerade auf unseren Schläger könnte kommen. Auf der anderen Seite scorten wir ein paar Treffer praktisch in eigenes Tor, was ich auch noch nicht erlebt habe. Alles folgt daraus, dass Klagenfurt ein außerordentlicher Gegner war. Technisch sehr geschickt, stark beim Puck, mit guten Einzelkönnern. Wir kämpften, die Spieler haben in den Kampf alles gegeben. Man kann ihnen nichts vorwerfen. Schade, dass wenn wir zur Führung einschossen, scorte der Gegner bald einen Gegentreffer.

Wie stark war es, das Team beim 0:3 Stand zum nächsten Match zu motivieren?
Wir wollten die Serie verlängern, nach Klagenfurt fahren und dort eine nächste Heimbegegnung erkämpfen. Wir sind alle darüber enttäuscht, die Spieler und auch die Trainer. Es ist leider einfach Sport, nur einer kann gewinnen. Wir kämpften. Das kann uns in der nächsten Saison motivieren.

Wann war das entscheidende Moment der ganzen Serie?
Gleich im ersten Match. Es verlief zu unseren Gunsten, aber mit zwei dummen Fehlern und zwei Unterzahlen am Ende kam der Gegner wieder ins Match. Und KAC entschied in der Verlängerung. Im zweiten Match gab es wieder ein ausgeglichenes Hockey, wieder nur ein Treffer entschied. Im dritten Match spielten wir sehr schlecht von der ersten Minute.

In der Verlängerung spielte man lange ohne Unterbrechung. Wie viele Kräfte hatten die Spieler nach den anstrengenden sechzig Minuten?
Ich denke, die Spieler haben es nicht wirklich bemerkt, sie sind voll von Adrenalin. Ich denke nicht, dass wir mit Kondition Probleme hatten.

Nach dem Spielschluss verbrachten Sie mit den Spielern viel Zeit in der Kabine. Was haben Sie ihnen gesagt?
Wir haben über die ganze Serie erzählt und auch über die Zeit, die ich sie trainiert habe. Als ich sie gesehen habe, versuchte ich, sie zu ermutigen. Das ist einfach das Leben. Wir müssen nächstes Jahr wieder um die höchsten Positionen kämpfen.


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